*home

KeK'se online
*begiNNing *booK *Vergangenes
*All about Me *Wishes
*friendS *BiLdeR <3
*B-day *hilfe...
*Konzerte *LiebLinks
host ; made by
Und immer pocht es hinter den Schläfen:

Die falsche Richtung! Die falsche Richtung!

Dreh um! Dreh um! Dreh um!

Ich kann nicht, der Zwiespalt zieht mich weiter!

“Wer bist du?” frage ich mich, verbringe zweifelnd und nachdenklich die Nächte.
“Irgend etwas stimmt hier nicht….”Nur was?

Nicht greifbar… ambivalent… ein grausames Gefühl, was dort das Vertrauen wegfrisst wie Maden den Abfall…Und so liege ich schweigend neben dir und betrachte dein schlafendes Gesicht.

“Wer bist du?”

Ich höre den Stimmen zu… kleine Teufel, die mich in den Wahnsinn treiben, mich zermürben… immer und immer wieder.
Höre zu und wundere mich über mich selbst. Beobachte doch mit der Faszination eines Kindes die “Spaltung” meinerselbst.
Beobachte, wie die “große Schwester” sich schützend neben mich stellt und versucht, beruhigend auf mich einzureden.
Ich halte mir die Ohren zu.

“Wer ist das?”
“Wer bist du?”

Was ist jetzt noch real?
War es jemals real?
Habe ich eine Scheinrealität aus deinem Licht geschaffen?
Habe ich meine Realität im Schatten gefunden?
Gab es je eine Realität?
Ist die Realität irreal?

“Wie fern bist du?”
“Hab ich dich je gekannt?”
“Wohin geht dein Weg?”
“Wirst du mir folgen?”
“Würdest du mir folgen?”
“Wohin will ich eigentlich?”
“Weiss du vielleicht, wo ich hin will?”

“Bitte sag es mir… ich habe mich verirrt…”

Ich bin müde, merke die Anstrengungen und Übernächtigungen in jeder Faser meines Körpers.
Der Kopf ist hellwach. Warum tut er mir das an? Warum können nicht die Gedanken ermüden?
Warum der Körper? Es ist wie verhext…diese Trennung zwischen Körper und Geist… Eine schizophrene Situation der Depersonalisierung…
Ich möchte schlafen, möchte einfach die Augen nur die Augen schließen und traumlos dahindämmern.

*Zack!*

Und schon schreien die Stimmen wieder…

Tu dies… Tu das… Was ist, wenn…? Was wäre, wenn…? Was wäre, wenn nicht….?

Soviel Lärm in meinem Kopf, kaum zu ertragen.
Nagender Zweifel an dies und jenem…einfach so… von einer Minute auf die andere…

In der einen ist die Welt “angenehm”, ich beobachte teilnahmslos die Bestie Mensch, lächele ihnen auf Verlangen zu, lasse die Sonne meine Haut erwärmen, ersticke fast am Smog dieser verhassten Stadt. Nichts davon berührt mich tief… ich lebe gedankenlos dahin…

…und dann *Zack!*
Da ist es! Die Angst, die Zweifel, das Misstrauen, der Ekel… das Gefühl, weglaufen zu müssen…
Eine Stimme scheint vernünftig, versucht mich, vom Gegenteil zu überzeugen…
Lullt mich ein mit ihrem “Eigentlich ist da nicht wirklich ein Problem, oder?”

*Zack*

“Oder?”?
Hat sie “oder?” gesagt?
Was hat das zu bedeuten?
Ist sie sich selbst nicht sicher?
War das Rhetorik?
Suggestiv?
Warum “oder?”?
Ist dort ein Problem?

Es sind diese kleinen Fragen, diese Zermürbungen, die diesen Druck im Kopf aufbauen.

Ja, der Druck… wie ist er zu beschreiben?
Hilflos mir selbst gegenüber…
Das Herz rast, die Atemfrequenz steigt…
Ich hasse mich für die Dinge, die meist folgen…aber es löst die Spannung… eine Art Abulie.

Nein, du kannst nichts tun.
...Sag nichts....
Ich spreche schon zu dir, wenn ich rede will. Bitte stell nicht die Frage nach dem “Warum”.
Ich lese sie in deinen Augen. Ich erkläre es dir vielleicht später.

Warum “vielleicht”?
Oft weiss ich es selbst nicht… du würdest mich mit dieser Frage nur wieder in Grübeleien stürzen.

“Warum tu ich das?”
“Was ist aus mir geworden?”
“Warum ist DAS aus mir geworden?”

Glaub mir bitte: Ich will das wirklich nicht! Ich will hier raus!

Das sagt die eine Stimme. Das Kind. Aber warum sperrt sich der Rest so vehement gegen diesen Gedanken?
Der Rest nimmt sich ein Blatt Papier und schreit gegen die Außenwelt an.

TO MUCH NOISE IN MY HEAD!

Geh weg! Geh weg! Geh weg! Geh weg!

Geht weg! Geht weg! Geht weg!

Geht alle weg! Lasst mich allein! Verschwindet, verdammt noch mal!

Die falsche Richtung! Die falsche Richtung!

Warum die falsche?

Es ist der falsche Weg!

Der Richtige! Welcher ist der Richtige?
Zeig mir den verdammten richtigen Weg!
Welcher ist der verfickt richtige Weg?
Sag es mir!

Halt deine verdammte Schnauze!

Ich gehöre hier nicht her! Nicht meine Welt! Bring mich bitte nach Hause!
Bitte, Bitte bring mich zurück in mein Leben!

DAS IST DEIN LEBEN!

Warum bin ich hier? Was passiert hier? Wer bringt Ordnung in dieses Gedankenkonstrukt? Wer hat dieses Chaos verursacht?

Will ich dich mitnehmen? Warum bietest du mir das an? Warum bietest du mir an, mich zu begleiten? Eine Lüge? Eine kleine psychologisch-trickreiche Lüge?
Kann ich dir weiterhin trauen?
Kann ich dir jemals wieder vertrauen, wenn das eine Lüge war?
“Was denkst DU?”
“Wieviel überhaupt warst DU?”
“Was kam von dir?”

“Du kennst mich nicht” …meintest du. Ich glaube dir! Wer bist du? Wem habe ich vertraut? War es ein Fehler? Ich versuche jetzt wirklich, das Vertrauen aufrecht zu erhalten. Die Stimme der Vernunft… Das Gefühl?
Ja,… das Gefühl ist …ambivalent…
Es nagt der Zweifel…

Selbsthass!

Warum? Warum? Warum? Warum?
Warum du? Warum schon wieder?

ich bin hellwach… ZU wach!

Ich möchte mich auf die Seite drehen, die Auge schliessen.
Halt mich fest. Halt mich einfach nur fest! Sprich kein Wort!
Bitte!
Sprich kein Wort!
Worte haben bereits schon genug zerstört…
Es ist egal, wer du bist…aber bitte:
Schweig und halt mich fest!
Gratis bloggen bei
myblog.de